Nieves de la Fuente Gutiérrez

ODD/FOES

Nieves de la Fuente Gutiérrez, (*1988 in Madrid, Spanien) studierte Bildende Kunst von 2006-2011 an der „Universidad Complutense“ in  Madrid. Hier erlernte sie die klassischen Bildhauertechniken, die bis heute ihre medialen Arbeiten im virtuellen und hybriden Raum prägen. Ihr Postgraduate Studium erfolgte von 2013 bis 2016 an der Kunsthochschule für Medien Köln.

In der Ausstellung ODD/FOES, die vom 4.6. – 16.7.2023 in der Fuhrwerkswaage in Köln zu sehen ist, zeigt die Künstlerin 6 Skulpturen, die als Fundstücke aus der Zukunft zu lesen sind. Ob sie als Weltraumschrott auf der Erde landen oder Objekte und Geräte einer urbanen, zukünftigen Welt sind, bleibt offen.

Nieves de la Fuente Gutiérrez hat zuerst zweidimensional die Grundform ihrer Skulpturen als Bild durch unterschiedliche KIs (Dall-E, Stable Diffusion und Midjourney) erstellen lassen und sie dann in Z-brush und Blender bearbeitet und in 3D-Objekte umgewandelt.

Die Skulpturen nun 3dimensional, präsentieren oftmals auch einen Innenraum in zerklüfteter, sich neu zusammengesetzten Form. Organisches trifft auf strenge Formgebung und neu geschaffene Polygone zerlegen sich zum Teil selbst. Das Material der Skulpturen erfindet keine Oberflächenstruktur nach, sondern lässt die artifiziellen Oberfächenstrukturen, die die Modelierungsprogramme schaffen, zu oder verstärkt diese.

Durch das Abscannen eines QR-Codes, der an den verschiedenen Standorten rund um die Fuhrwerkswaage angebracht ist, kann der Betrachter von der Website der Künstlerin die Skulptur auf sein Handy laden und mit Hilfe der von der Künstlerin implimentierten Anwendersoftware model-view.js können die Skulpturen in der realen Umwelt als AR-Objekte sichtbar werden.

Durch diese Möglichkeit kommt der Betrachter in die Situation, die Objekte neu zu integrieren, zu skalieren, zu drehen oder sich um sie herum zu bewegen.

Ihre Arbeiten korrespondieren mit den Funden, die das Römisch-Germanische Museum als Leihgaben für die parallel stattfindende Ausstellung (Discoveries, Fundstücke aus dem Kölner Süden) im Gebäude der FUHRWERKSWAAGE zur Verfügung stellt. Sie stammen aus der Zeit von etwa 6000 v. Chr. bis etwa zum 7. Jahrh. n. Chr.

Wir werden so nicht nur in eine hybrides System aus realem und virtuellen Raum versetzt, sondern auch aus der Zeit geschoben. Raum- und Zeitangaben haben hier, wie von Albert Einstein in der Relativitätstheorie formuliert, keine universell gültigen Ordnungsstrukturen mehr. (m.l.)

Weitere Informationen: https://www.fuhrwerkswaage.de

Zweite AR-Anwendung für IOS und Androit, programmiert mit JavaScript

Second AR application for IOS and Androit, programmed with JavaScript

Dritte AR-Anwendung für IOS und Androit, programmiert mit JavaScript

Third AR application for IOS and Androit, programmed with JavaScript

Vierte AR-Anwendung für IOS und Androit, programmiert mit JavaScript

Fourth AR application for IOS and Androit, programmed with JavaScript

Fünfte AR-Anwendung für IOS und Androit, programmiert mit JavaScript

Fifth AR application for IOS and Androit, programmed with JavaScript

Sechste AR-Anwendung für IOS und Androit, programmiert mit JavaScript

Sixth AR application for IOS and Androit, programmed with JavaScript

 

Nieves de la Fuente Gutiérrez, (*1988 in Madrid, Spain) studied Fine Arts at the „Universidad Complutense“ in Madrid from 2006-2011. Here she learned the classical sculptural techniques that still inform her media works in virtual and hybrid space. Her postgraduate studies took place at the Academy of Media Arts Cologne from 2013 to 2016.

In the exhibition ODD/FOES, which can be seen from 4.6. – 16.7.2023 at the Fuhrwerkswaage in Cologne, the artist shows 6 sculptures that can be read as found objects from the future. Whether they land on earth as space junk or are objects and devices of an urban, future world remains open.

Nieves de la Fuente Gutiérrez first had the basic shape of her sculptures created in two dimensions as an image by different AIs (Dall-E, Stable Diffusion and Midjourney) and then processed them in Z-brush and Blender and converted them into 3D objects.

The sculptures now 3-dimensional, often also present an interior in jagged, recomposing form. Organic meets strict design and newly created polygons partly disassemble themselves. The material of the sculptures does not reinvent a surface structure, but allows or reinforces the artificial surface structures created by the modelling programmes.

By scanning a QR code, which is attached to the various locations around the wagon scales, the viewer can download the sculpture from the artist’s website onto his or her mobile phone and, with the help of the user software model-view.js implied by the artist, the sculptures can become visible in the real environment as AR objects.

This possibility puts the viewer in the situation of re-integrating, scaling, rotating or moving around the objects.

Her works correspond with the finds that the Roman-Germanic Museum is making available as loans for the parallel exhibition (Discoveries, Finds from the South of Cologne) in the FUHRWERKSWAAGE building. They date from around 6000 BC to around the 7th century AD.

We are thus not only transported into a hybrid system of real and virtual space, but also pushed out of time. Here, as formulated by Albert Einstein in the theory of relativity, space and time no longer have universally valid ordering structures. (m.l.)

Further information: https://www.fuhrwerkswaage.de

Objekt für Dritte AR-Anwendung

Object for third AR application